Freitag, 18. März 2011

LLL und offene Hochschule in Deutschland

Eine gute Initiative um die Themen Durchlässigkeit und LLL für Hochschulen zu einem konkreten Thema zu machen. Ein ähnliche Initiative seitens Stifterverfand (Fellowship Programm) hat starke Spuren in den Professionalisierungsbemühungen des Hochschulmanagement hinterlassen. Mit diesem neuen Projekt  von Bmbf und ESF erwarten die Träger, dass eine programmförmige Disskussion in den Hochschulen ausgelöst wird und konkrete Lehrgänge daraus entstehen werden. Mehr dazu unter http://www.aufstieg-durch-bildung.info/news/vom-meister-zum-master.html

Mittwoch, 16. März 2011

For profit HE in England

I am back! Nachdem das Blog doch mehrere Wochen geruht ist, bin ich wieder da und gleich ein interessantes Thema: Sollen For-Profit Universitäten auch in Europa zugelassen werden. Ein interessanter Artikel von Gardian thematisiert die zentralen Fragen einer solche Entwicklung. Dabei spielen die Fragen der Finanzierung, Programmportfolio, Wert und Qualität von Abschlüssen aber auch das Stipendiumsystem eine Rolle. Es sieht so aus, dass es in der UK wird die Öffnung rasch erfolgen. Damit schaut auch Kontinentaleuropa nach UK, um zu sehen, wie es funktionieren kann. Hier der Artikel http://gu.com/p/2ng3b

Freitag, 17. September 2010

Was passiert in Österreich?

Die Schlagzeilen in der Diskussion über das österreichische Hochschulwesen werden immer bunter. Studienengangsphase soll an die Voolkshochschulen ausgelagert werden; SPÖ und ÖVP sollen endlich ein Deal machen und im Tauschgeschäft die Gesamtschule für Studiengebühren sich endlich einigen bis hin zu Schliessung von Unis und Entlassung von Profs. werden momentan die Geschütze ausgefahren. Flexibles Modell der Studiengebühren also in Anspruch genommen Leistungen wie die Studierenden sollen pro Veranstaltung, die sie besuchen, bezahlen -stehen genauso im Raum wie Klagen gegen Unis weil sie nicht genug Plätze für das Studium anbieten und daher Studierende länger studieren müssen.
Es ist angerichtet. Nach einem politischen Sommerpause geht es richtig spannend weiter. Fast jeden Tag gibt es etwas zu berichten, meistens dass es eben nichts zu berichten ist, und alle unzufriden sind und nix weitergeht. Haben wir nach 2011 in Österreich ein neues Dänemark mit massiven Zusammenschlüssen von Universitäten? Oder werden die Unis auch Ländersache (wie die Schulen) und sie müssen die Finanzierung am Ende sichern? Gibt es eine neue Hocschulprivatisierung (ist kein Witz, es gibt hier schon die ersten Beispiele auch in Europa)? Fact ist, dass es so nicht weitergeht. Besser gesagt, es kann so weitergehen aber es wird dann eher ein Stehenbleiben  oder Zurückgehen. Fakt ist auch, dass die Unis sich auch von der Klagemauer (wenn auch berechtigt sie dort stehen) entfernen müssen und proaktiv mit der Situation umgehen müssen. Warrick in England oder andere Beispiele haben gezeigt, dass wenn eine gute Unileitung den Zepter in der Hand nimmt einiges bewegt werden kann auch innerhalb der Organisation. Warten auf Godot lohnt sich nicht, denn wir wissen alle dass er nicht kommen wird.....

Mittwoch, 15. September 2010

Times Higher mit den Indikatoren

Nachdem offensichtlich scharfe Kritik an der Rankingmethode der Times HE laut wurde und sie zugeben müssten, dass die vernwendenten Daten und Methode recht fragwürdig sind, gehen sie in die Offensive und zeigen das Konzept. Mit diesem Transparenz können Unis aber wiederum deren Bewertung manipulieren und sich an die Kennzahlen "anpassen". Damit könnten sie wieder Plätze gutmachen. Dies war in der Vergangenheit schon der Fall. Also es ist nichts Neues. Trotzdem finde ich es recht spannend diese Offenlegung seitens Times

Times Higher Ed hat nun die Indikatoren und deren Gewichtung publiziert!!!
http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?storycode=413382


Dienstag, 3. August 2010

U-Multirank

Es gibt ein recht starkes Lebenszeichen vom SHERPA Projekt und vom neuen Ranking der EU. Den Interim Report mit den definierten Indikatoren findet man bereits auch im Web

Manifest an Vassiliou

" Unzureichende Maßnahmen im Umgang mit der Vielfalt der Studierendengruppen, zu wenige Kooperationen
auf nationaler Ebene und zwischen Forschung, Lehre und Wirtschaft und die zu
hohe Abwanderung von wissenschaftlichem Personal zählen zu den
Hauptproblemen", sind ExperteInnen einig. Die Ergebnisse eines Treffens in Brüssel wurden in einem Manifest dokumentiert und als Empfehlungen der europäischen EU‑Kommissarin für Bildung, Kultur und Jugend,
Androulla Vassiliou, vorgelegt. Ist eben abzuwarten wie viel von den Vorschlägen in das neue Strategiepapier der Kommissarin eingebaut wird...