Vor einigen Jahren hatte ich diese Frage gestellt bekommen. Es gab zwei Antwortmöglichkeiten: Akademikerinnen oder Managerinnen. Meine Antwort war Führungskräfte. Es wird nun die Liste der Antwortmöglichkeiten erweitert: Politikerinnen. Meine Antwort bleibt jedoch gleich.
Freitag, 5. April 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Pisa für Unis
Die OECD wird im April darüber entscheiden ob das AHELO Projekt weiter ausgebaut wird. AHELO steht für Assessment of Higher Education Learning Outcomes und soll analog zu PISA die Lernergebnisse an Universitäten messen. Nun steht eine strategische Entscheidung an: Soll die OECD dies nach dem Pilot u.a. in Ägypten weiter ausrollen oder nicht. Die Pros und Cons halten sich in Waage. Einerseits die Gefahr der Uniformierung des Unterrichts an Unis weltweit und andererseits die Notwendigkeit die Ergebnisse was ein Unistudium bringt messbar zu machen, sind die zwei Hauptrichtungen der Argumentationen dagegen und dafür. Der Feasability Report steht hier zum Downloaden http://www.oecd.org/education/skills-beyond-school/AHELOFSReportVolume1.pdf
Also April bleibt spannend....
Also April bleibt spannend....
Montag, 25. März 2013
EAIR Forum 2014 in Essen
Nun ist es bekannt: Nach Rotterdam 2013 wird das EAIR Forum 2014 an der Uni Duisburg Essen in Essen veranstaltet. Nachdem fast 200 Papers (allzeit hoch) nun für Rotterdam wird es wichtig sein für Essen die Latte gleichermassen oben zu halten. Dafür sorgt ein gut besetzes Programme Committee Board. Dieses hatte vor einigen Tagen bereits ihre erste Sitzung und hat das Hauptthema der Tagung für 2014 definiert. Es geht um "Diversity and Excellence". Dabei werden Themen wie Profilbildung, Gender, Mission(en), Governance aber auch Qualität in den einzelnen Tracks diskutiert. Bis zum Sommer wird auch die offizielle Webseite online und der Call soll auch recht früh bereits Ende Sommer veröffentlich werden.
Globale Vernetzung der Forschungsuniversitäten
Co-competition ist das neue Wort! Offensichtlich haben sich die "Association of American Universities (AAU)", "League of European
Research Universities (LERU)"sowie China's 9 League und die australische "Group of Eight (Go8)" zu einem aktiven Zusammenarbeit verständigt. Dabei werden sie als gemeinsame besser gesagt globale Interessensvertretung der Top Forschungsunis versuchen bestimmte Ziele nun gemeinsam zu erreichen. Dazu gehört einerseits ein gemeinsames Benchmarking um einen Vergleich untereinander zu ermöglichen; Interessensvertretung nach Aussen insbesondere in Richtung "Research Councils. Damit werden neue Rahmenbedingungen geschaffen indem ein globales Netzwerk von Top Unis sowohl bei der Entwicklung von Förderungsprogrammen als auch bei Forschungsthemen mehr gewicht bekommt. Fraglich bleibt wieweit die Interessen der beteiligten Universitäten in den unterschiedlichen Regionen der Welt sowie unterschiedlichen Hochschulsystemen abgestimmt werden kann und ob doch die nationalen und lokalen Gegebenheiten konträr zu einem Global Player Perspektive stehen. Zunächst ist die Initiative zu begrüßen und es ist abzuwarten welche Signale und Impulse von diesem neuen Netzwerk ausgehen werden.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Forschungstrategie und -profil auf dem Westbalkan
Wie können wir Forschung an Unis mit wenig Forschungsoutput verbessern. Bin gerade in Bosnien unterwegs und besuche einzelne Unis. Dieses Thema taucht immer wieder auf. Eigentlich müssten diese Unis alled Gelder, die sie für Forschung haben in 2 max. 3 Themen investieren; Forschungsservices entwickeln damit die ForscherInnen das machen was sie sollen und ein regionale Forschungspolicy erarbeiten damit dies auch in die Region hineingetragen wird. Dies bedeutet aber, dass es viele Verlierer und wenig Gewinner gibt. Zunächst. Dies hat aber ein extremes Konfliktpotential, die sich nur wenige antun werden. Solange dies aber nicht passiert, werden sie weiter die Schuld in der Regierung, Finanzierung etc. suchen. Eine Ablenkung von den Entscheidungen die zu treffen sind!
Mittwoch, 30. Mai 2012
Conference Universities and Regional Innovation: From Policy to Practice Building Capacity for Collaborative Partnerships
The
positive impact of effective regional innovation on economic growth, employment
and social stability is recognised everywhere. The ability to build capacity for collaborative
partnerships and to exercise strong leadership in
order to bring together a variety of regional stakeholders behind a common
regional strategy is "the" critical step for regional success.
This one-day conference will focus on the challenges involved in building and sustaining successful cross-sectoral partnerships between academic, business and public agencies to support regional innovation. The conference will draw on lessons learned from the EU-Drivers for a Regional Innovation Platform project.
The conference format will be highly interactive, with expert international keynote speakers, panelists and senior representatives from the European Commission.
With practical interactive sessions it will provide participants the opportunity to try out "on the ground" the lessons learnt from the EU-Drivers project; each participant will receive a copy of the EU-Drivers toolkit with good practices to support effective transformational regional innovation.
In our pre-conference reception, networking breakfast and poster sessions, the conference will provide ample opportunities for direct exchange between regional, university and business leaders as well as access to EU policy-makers.
This one-day conference will focus on the challenges involved in building and sustaining successful cross-sectoral partnerships between academic, business and public agencies to support regional innovation. The conference will draw on lessons learned from the EU-Drivers for a Regional Innovation Platform project.
The conference format will be highly interactive, with expert international keynote speakers, panelists and senior representatives from the European Commission.
With practical interactive sessions it will provide participants the opportunity to try out "on the ground" the lessons learnt from the EU-Drivers project; each participant will receive a copy of the EU-Drivers toolkit with good practices to support effective transformational regional innovation.
In our pre-conference reception, networking breakfast and poster sessions, the conference will provide ample opportunities for direct exchange between regional, university and business leaders as well as access to EU policy-makers.
Freitag, 25. Mai 2012
Rationalisierung, Individualisierung und Emotionalisierung
Gestern habe ich eine kleine Eröffnungsrede bei einer Veranstaltung gehalten und diese drei Punkte als wesentliche Antreiber unserer Arbeit in Krems identifiziert. Einerseits geht es um Effizienz und Effektivität in der Hochschulentwicklung. Wir müssen mehr und mehr berechnen und belegen sowie besser, schneller und billiger machen. Also eine Art Taylorismus für Hochschulen. Der andere Punkt es soll im Dienste des Kunden sein. Also wir müssen mehr und mehr auf die Indiviualität rücksicht nehmen und flexible Lösungen entwickeln und Prozesse definieren, die diese "Individualsierung" unterstützen. Aber aus meiner Sicht viel wesentlicher ist, dass wir weitehrin Raum und Zeit für den Menschen lassen. Emotionen gehören zu Veränderungen, Emotionen gehören aber auch zum Lernen. Es geht nicht immer um rationale Entscheidungen oder um Rationalität im Sinne von Diskussion und Austausch von Meinungen sondern um Kriege, Erfolge, Niderlagen, Gewinner und Verlierer. Die Hochschulpolitik erzeugt Emotionen, Hochschulleitungen schaffen oft sehr persönliche Betroffenheiten z.B. durch einfache Go-s und Nogo-s. Die Frage ist wie gehen wir mit dieser "neue" Emotionalisierung um. Reden wir nur darüber oder handeln wir auch? Was ist mit Ethik und Management im Kontext der Hochschulentwicklung? Wie sieht es aus mit den (zerstörerischen) Kräften eines Change Prozesses aus? Ist Emotionalität erwünscht? Oder wird es überhaupt zugelassen?...
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